Schlumpfigkeit – Symptome und Infektion

Schlumpfigkeit ist eine elementare Eigenschaft der Schlümpfe, die damit offenbar gut leben können. Die Schlumpfigkeit ist in allen metamorphorischen Formen der Schlümpfe, die heute bekannt sind, präsent, aber unterschiedlich ausgeprägt.

Symptome

Das Kernproblem bei der Identifizierung von Schlumpfigkeit ist die Indifferenz und Widersprüchlichkeit seiner Symptome. Antagonistische Attribute können sogar in demselben Individuum auftreten. So werden zum Beispiel manche Individuen als lethargisch, andere als hektisch, und manche als hektisch und lethargisch zugleich empfunden.

Es gibt so viele verschiedene und heterogene Symptome des Schlumpfigkeit, dass die Forscher bisher nicht in der Lage waren, sie alle zu nennen oder zu klassifizieren. Moderne Untersuchungen gehen davon aus, dass jedes Individuum sein individuelles Symptom oder Kombinationen davon haben könnte.

Die Behandlung von Schlumpfigkeit ist heutzutage auf die Linderung von Symptomen beschränkt. Eine grundlegende Heilung ist bisher nicht bekannt.

Infektion anderer Spezies

Während bekannt ist, dass Schlumpfigkeit ansteckend ist und auf andere Spezies wie delphinus delphis, pongo borneo oder homo sapiens übertragen werden kann, ist der Mechanismus der Infektion weitgehend unklar. Bisher wurde noch kein Virus oder Bakterium gefunden, das als Vektor angesehen werden könnte. Typisches infektions-prophylaktisches Verhalten wie Händewaschen, Vermeidung von Körperkontakt, Tragen von OP-Masken oder Schutzkleidung zeigt keine Wirkung. Folglich wurde auch noch kein Impfstoff gefunden, da er kein Ziel hat.

Während andere Spezies wie beschrieben mit Schlumpfigkeit infiziert werden können, wurde noch nicht beobachtet, dass diese Infektion sie in irgendeine der metaphorischen Formen der Schlümpfe verwandeln würde. Obwohl das betroffene nicht-schlumpfartige Individuum die Symptome des Schlumpfigkeit entwickelt, verbreitet es die Infektion nicht weiter.

Gehirnwellen

Da keine Mikroorganismen für die Infektion identifiziert wurden, glauben die meisten Forscher, dass Schlumpfigkeit durch Gehirnwellen verbreitet wird. Infektionen wurden beobachtet, auch wenn kein physischer Kontakt zwischen dem Schlumpf und dem Opfer bestand, z.B. wenn sie durch ein Glasfenster oder einen Plastikschirm getrennt waren. Die Sichtbarkeit hingegen scheint eine Voraussetzung zu sein.

Gehirnwellen sind neuronale Oszillationen, d.h. rhythmische oder repetitive neurale Aktivität im zentralen Nervensystem. Neurales Gewebe kann auf vielfältige Weise eine oszillatorische Aktivität erzeugen, die entweder durch Mechanismen innerhalb einzelner Neuronen oder durch Interaktionen zwischen Neuronen ausgelöst wird [1]. Lokale Interaktionen zwischen Neuronen können zu einer Synchronisation der Spiking-Aktivität führen und die Grundlage der oszillatorischen Aktivität bilden. Insbesondere wurde gezeigt, dass Modelle interagierender Pyramidenzellen und inhibitorischer Interneuronen Hirnrhythmen wie die Gammaaktivität erzeugen [2].

Bei allen anderen Spezien als Schlümpfen können diese Oszillationen nur in der umittelbaren Nähe des Gehirns durch Elektroenzephalographie (EEG) gemessen werden. Schlümpfe sind einzigartig in ihrer Fähigkeit, ihre Gehirnwellen zu bündeln und zu fokussieren und sie in zielgenaue Richtungen zu lenken, wo sie über eine Entfernung von mehreren Metern messbar sind.

Die projizierten Gehirnwellen breiten sich ähnlich wie Licht aus, d.h. sie durchdringen transparente und durchscheinende Objekte wie Glas, während sie von Wänden absorbiert werden.

Alle Wissenschaftler sind übereinstimmend der Meinung, dass die Gehirnwellen des Schlümpfe die Ausbreitung der Schlumpfigkeit, einschließlich der Infektion anderer Spezies, verursachen. Während die infizierten nicht-schlumpfartigen Zielobjekte die Symptome des Schlumpfigkeit entwickeln, transformieren sie nicht selbst in Schlümpfe. Daher erreichen ihre Gehirne nicht die beschriebene Fähigkeit, Gehirnwellen zu bündeln und zu projizieren, so dass sie ihre erworbene Schlumpfigkeit nicht selbst weiter verbreiten können. Das Fehlen eines solchen viralen Mechanismus hat bisher verhindert, dass sich Schlumpfigkeit epidemisch ausbreiten konnte.

Literatur

[1] Neural oscillation, Wikipedia (EN), retrieved 14 September 2008‎

[2] Whittington MA, Traub RD, Kopell N, Ermentrout B, Buhl EH (2000). “Inhibition-based rhythms: experimental and mathematical observations on network dynamics”. International Journal of Psychophysiology 38 (3): 315–336. doi:10.1016/S0167-8760(00)00173-2. PMID 11102670

Published on 1 November, 2016


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